Posts mit dem Label Weihnachtsgruß werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Weihnachtsgruß werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 24. Dezember 2020

Weihnachtsgruß zum Heiligabend von Pastor Karsten Heitkamp

Foto Silvia Grimm

Liebe Steinhorsterinnen und Steinhorster,

da steht er nun. Ein wahres Prachtexemplar, mal wieder. Geholt, aufgestellt und geschmückt von fleißigen Händen, gerade noch rechtzeitig, bevor die Weihnachtsgottesdienste abgesagt wurden. So wird er die Weihnachtstage allein in der Kirche verbringen. Am Heiligabend und an den Weihnachtsfeiertagen werden seine Lichter leuchten - mal sehen, wie lange die Batterien halten.

Eigentlich hätte er die vielen Menschen erfreuen sollen, die in diesen Tagen gerne in die Gottesdienste geströmt wären. Eigentlich - eins von den Worten, die dieses Jahr geprägt haben. Eigentlich wollten wir die Corona-Infektionen zu Weihnachten besser im Griff haben, eigentlich wollten wir es über die Feiertage etwas entspannter angehen lassen als in den letzten Monaten. Das ist nun alles anders gekommen.

Eigentlich hatten die Hirten von Bethlehem sich auf eine ganz normale Nacht eingestellt. Sie sind da draußen, um ihrer Arbeit nachzugehen. Keine gemütliche Arbeit, nichts für Zartbesaitete. Und trotzdem eine Arbeit, bei der sie sich vielleicht nicht gerne stören lassen. Und dann kommt in dieser Nacht alles ganz anders. Sie werden aus ihren gewohnten Bahnen geworfen.

Was unbekannt ist, macht oft Angst. Da geht es den Hirten nicht anders als uns. Sie fürchteten sich sehr, heißt es in der Weihnachtsgeschichte. Und sofort schreitet der Engel ein: Fürchtet euch nicht! Habt keine Angst! Ich bin nicht gekommen, um euch zu erschrecken, sondern um euch eine freudige Nachricht zu überbringen. Wahrscheinlich dauert es ein paar Momente, bis sie halbwegs begriffen haben, was da vor sich geht. Aber dann rappeln sie sich auf, sammeln sich und gehen der Sache auf den Grund. Am Ende nehmen sie eine unglaubliche Erfahrung mit in ihr weiteres Leben.

Ich wünsche Ihnen und euch, dass gerade in dieser schwierigen Zeit Engel kommen und sagen: Fürchtet euch nicht - ich verkündige euch große Freude. Oder anders gesagt: dass es trotz Corona, trotz aller Einschränkungen und Enttäuschungen frohe und gesegnete Weihnachten werden. Und ich wünsche uns allen, dass im nächsten Jahr der Tannenbaum das Weihnachtsfest nicht allein in der Kirche verbringen muss.

Ihr & Euer
Karsten Heitkamp

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Weihnachtssgrußworte vom Bürgermeister Klaus-Hinrich Singer 1. Teil

 



Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Steinhorst,


und wieder ist ein Jahr vorüber, und was für eins. Wahrscheinlich wird man in der Rückschau vom „Seuchenjahr 2020“ sprechen, weil die Coronapandemie alles überlagert. Einschränkungen im persönlichen Bereich mögen im Moment am stärksten ins Gewicht fallen, nachhaltiger werden aber potentielle Auswirkungen auf den Arbeitsplatz, auf das Finanzwesen oder gar der Verlust von Angehörigen oder Freunden sein. Dies gilt es unbedingt zu vermeiden, von daher müssen wir uns mit den Auflagen noch eine Weile arrangieren.

Was ganz generell zu monieren ist, ist die Tatsache, daß Entscheidungen immer häufiger auf der Basis von Stimmungen und öffentlicher Meinung oder auch veröffentlicher Meinung getroffen werden. Viele Zusammenhänge sind aber viel zu komplex, als daß sie in den kleinen Informationseinheiten, die in die Tagesschau passen oder noch schlimmer in die neuen Medien, hinreichend dargestellt werden können. Bei Covid 19 hat die Wissenschaft zwar wieder mehr Gehör gefunden, bei den anderen Megathemen Klimawandel, Ernährung der Weltbevölkerung und Erhalt des Friedensprojektes Europa fehlt eine entspechende Orientierung.

Zum Beispiel können wir doch nicht ernsthaft unsere Mobilität komplett auf Elektroantrieb umstellen, ohne gleichzeitig die Energiegewinnung auf grünen Strom umzustellen und für entsprechende Ladeinfrastruktur zu sorgen. Mit den geltenden Regeln geht es nicht. Der Bevölkerung zu sagen, daß die Windräder auch irgendwo stehen müssen, mitsamt allen Lasten, damit eben nicht Atomstrom aus Frankreich und Tschechien unsere Autos antreibt, ist unpopulär aber zwingend nötig. Den auf dem eigenen Dach erzeugten Strom mit der EEG Umlage zu belasten, ist zudem völlig kontraproduktiv.

Auch die Gewinnung der für die Batterien nötigen Rohstoffe muss unbedingt durch das schon lange in Bearbeitung befindliche Lieferkettengesetz geregelt werden. Die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards gehört meiner Meinung nach in die Präambel eines jeden Handelsabkommens, ansonsten müssen wir uns über Protektionismus unterhalten. Die Ziele zu formulieren aber nicht die Regeln für die Umsetzung anzupassen, ist feige und scheinheilig.

Aus Sicht einer Landgemeinde stellt es sich im Moment so dar, daß die Stadtbevölkerung mit ihrer Mehrheit die Regeln aufstellt für die Lieferung von grünem Strom, tadellosem Trinkwasser, auf höchstem Niveau erzeugten Lebensmitteln und das ganze für möglichst wenig Geld. Zugleich haben wir die Naturschutzgebiete vorzuhalten und freilaufende Raubtiere zu dulden, die Weidetierhaltung ausschließen werden.

 Ende des 1. Teil

Weihnachtsgrüße vom Bürgermeister 2. Teil

🎄 🎄 🎄 🎄 🎄 🎄 🎄 🎄

Meine Worte sind dieses Jahr ungewohnt politisch, da in dieser Zeit ganz wichtige Weichen gestellt werden und in einer Demokratie der Bevölkerung die Verantwortung zufällt, Einfluss zu nehmen. Viele Politiker sich fachorientiert, viele Berichterstatter ebenso, zudem gehören sie überproportional häufig einer bestimmten Klientel an. So ist im Bundestag und im Europaparlament der öffentliche Dienst völlig überrepräsentiert. Journalisten überregionaler Medien wohnen dagegen ganz überwiegend in Großstädten und dies entspricht nicht annähernd der Lebenssituation der Mehrheit der Bevölkerung (In Deutschland wohnen momentan 32 % der Menschen in Städten, die mehr als 100.00 Einwohner haben).

Es mangelt eindeutig am oft so verpönten „gesunden Menschenverstand“. 

Wie bekomme ich jetzt noch die Kurve in Richtung Weihnachten und Jahreswechsel bzw positive Aspekte? Durch das Betrachten der Vorgänge hier bei uns vor Ort:

Wie schon vor ein paar Wochen dargestellt, laufen die von der Gemeinde angeschobenen Projekte (EDEKA, Ärztehaus, Baugebiet, Brückeninstandsetzung, Dorferneuerungsprojekte) mit den ganz normal auftretenden aber überwindbaren Widrigkeiten durch oder sind schon in der Abrechnungsphase. Über Absurditäten im Bereich Bürokratie werde ich gerne später nocheinmal berichten, manch eine Behörde schießt hier weit über das Ziel hinaus. Ermessenspielräume zu nutzen und damit Verantwortung zu übernehmen, ist nicht jedem gegeben.

Diese Dinge werden Steinhorst nach Einschätzung des Rates dauerhaft positiv verändern und erfordern somit mit Recht viel Arbeit aber auch finanzielle Mittel. In diesem Zusammenhang ist ganz sicher die Veränderung im Bereich Straßenausbaubeiträge/Grundsteuern zu nennen, die auch viel zu komplex ist, um sie in einem Absatz darzustellen, da auch Kenntnisse über die Finanzierung von Kommunen und über das Umlagesystem in der kommunalen Familie nötig sind. Bei Interesse kann eine umfassende Darstellung an dieser Stelle aber gern separat erfolgen.

Nur soviel: Der Rat der Gemeinde Steinhorst ist sich komplett einig, daß eine Abschaffung der Beiträge ohne Gegenfinanzierung über Erhöhung der Grundsteuern nicht verantwortbar ist. Die Lasten der Gegenwart müssen auch von Menschen der Gegenwart getragen werden, unseren Kindern hinterlassen wir schon genug Baustellen.

Dem Rat möchte ich an dieser Stelle Anerkennung aussprechen, sich im vergangenen Jahr mit vielen verschiedenen Themen ausführlich befasst zu haben und mit großer Ernsthaftigkeit und zeitlichem Aufwand die besten Ergebnisse, fast immer einstimmig, erlangt zu haben. Wir pflegen einen respektvollen Umgang miteinander und stimmen uns eng ab. Ehrenamtliche Arbeit muss auch Spaß machen, dazu gehört, sich möglichst selten zu ärgern.

Unser Dank gebührt allen, die sich für die Gemeinschaft engagiert haben, an welcher Stelle auch immer. Halten Sie unter den gegebenen Umständen noch eine zeitlang durch, und nein, das Licht am Ende des Tunnels ist kein entgegenkommender Zug…

Frohe Weihnachten und ein Gutes Neues Jahr wünscht für die Gemeinde Steinhorst, 

Klaus-Hinrich Singer

Weihnachten 2020


Montag, 23. Dezember 2019

Weihnachtsgruß vom Bürgermeister Klaus-Hinrich Singer


Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde Steinhorst,

da sich auch das Jahr 2019 schon wieder dem Ende zuneigt, wird es Zeit einmal einige Dinge Revue passieren zu lassen und auch einen Ausblick auf 2020 zu wagen.
Es scheint sich immer mehr zu bestätigen, daß man nur in die USA schauen muß, um die Entwicklung in Europa mit einer gewissen Zeitverzögerung voraussagen zu können. Politik orientiert sich zunehmend an Stimmungen, Fakten treten in den Hintergrund. Stimmungen wiederum werden mit Bildern erzeugt. Komplexe Zusammenhänge zu erklären und Abwägungen vorzunehmen, welche Konsequenzen bestimmte Entscheidungen nach sich ziehen, ist einem Teil der Bevölkerung scheinbar zu mühsam und der großen Politik fehlt der Mut, unpopuläre Wahrheiten auszusprechen. Unsere Energieversorgung wird sich jedenfalls mit den bislang getroffenen Entscheidungen nicht aufrechterhalten lassen und es wird auch nicht möglich sein, die Mobilität rein elektrisch darzustellen, das geben unsere Stromnetze bei weitem nicht her, zudem ist unser Strommix nicht nachhaltig. Die dezentrale Erzeugung von Strom und Wasserstoff wäre sinnvoll. Dazu müßte neben der Photovoltaik die Windkraft ausgebaut werden. Der für uns zuständige Regionalverband hat es aber nicht geschafft, in den letzten acht Jahren auch nur eine Vorrangfläche zwischen Goslar und Bokel auszuweisen. Da kann man schon mal auf die Idee kommen, die Kompetenzen auf eine Ebene zurückzuholen, die es kann, beispielsweise zum Landkreis. Die Windbranche hat in Deutschland massiv Kapazitäten abgebaut, wenn der Ausbau irgendwann einmal wieder hochgefahren werden soll, sind Know How und ausführende Firmen Mangelware. Der öffentlichen Hand fehlt es hier eindeutig an Kontinuität und wirtschaftlichem Sachverstand.
So ließen sich noch weitere Bereiche beleuchten, vieles an der Politik von Land und Bund scheint mir von der Stadt her gedacht, 2/3 der Bevölkerung leben aber außerhalb von Großstädten. Gern würde ich noch die Verteufelung des Diesels, die Wolfsproblematik oder auch Landwirtschaftspolitik erörtern, das würde diesen Rahmen aber bei weitem sprengen.
Es gibt aber auch erfreuliches zu berichten: der Landkreis Gifhorn wird mit der eigens gegründeten Firma Giffinet die Breitbandversorgung zukunftsweisend ausbauen. Aufgrund der Förderrichtlinien ( 20 Mio € wurden eingeworben ) dürfen zunächst nur die Gebiete erschlossen werden, die mit weniger als 30 Mbit versorgt sind. Das Netz, welches jetzt gebaut wird, ist aber leistungsfähig genug, weitere Ausbauschritte aufzunehmen.
 
Die Samtgemeinde Hankensbüttel hat an die vorhandene Kita in Steinhorst eine Krippe angebaut. Somit ist bei uns eine Ganztagesbetreuung vom Krippenalter bis zur vierten Klasse gewährleistet. Zudem wird über einen Waldkindergarten im Bereich Steinhorst beraten, diese Idee wurde im Schulausschuss der Samtgemeinde sehr wohlwollend beraten.
In unserer Gemeinde war und ist die rege Bautätigkeit augenfällig. Sechs Bushaltestellen sind bereits umgebaut. Die Ortsdurchfahrt Räderloh wird durch den Landkreis erneuert, hier ist die Gemeinde zuständig für die Nebenanlagen. Vom 20. Januar bis in den Mai hinein wird die Straße dann für die Bautätigkeiten voll gesperrt.

Wir haben weiterhin zwei Grundstücke in Steinhorst erworben und die aufstehenden Häuser abreißen lassen. Die Förderanträge für den Bau der Arztpraxis und die Erweiterung des innerörtlichen Wegenetzes sind gestellt, werden aber nicht vor April beschieden.
Wir haben Heines Gasthof zur Sicherung des Standorts erworben, mittlerweile aber schon an die EDEKA weiterverkauft, die jetzt parallel am Abriss der Gebäude und an der Erstellung von Gutachten zur Erlangung der Baugenehmigung für einen Frischemarkt arbeitet.

Die Nachfrage nach Bauland hat im letzten Jahr stark angezogen, so daß wir an der Ausweisung neuer Flächen arbeiten. Für den Erhalt unserer Infrastruktur brauchen wir auch Zuzüge und Grundstücke für junge Steinhorster.
Wirklich schön ist es, daß es in unserer Gemeinde eine Vielzahl von Menschen gibt, die sich ehrenamtlich engagieren. Der Betrieb des Bades wäre anders wohl nicht darstellbar. Aber auch an vielen Ecken in unserer Gemeinde sähe es ohne freiwillig erbrachte Pflege weniger schön aus. Ausdrücklich erwähnen möchte ich aber auch die Vereinsarbeit. Ohne die Gemeinschaft in Vereinen und Verbänden würde ja erheblich etwas fehlen. Wir sind eben kein „Schlafdorf“ im Speckgürtel von Braunschweig oder Wolfsburg, und das soll auch so bleiben.

Diese Zeilen könnten Sie ohne das Engagement unseres rasenden Reporters Hansi Müller so nicht lesen. Durch ihn bleiben wir immer auf dem neuesten Stand.

Beim Rat der Gemeinde Steinhorst möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken. Wir haben in diesem Jahr einige sehr weitreichende Entscheidungen getroffen, und wir brauchen keine acht Jahre dazu. 
 
Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein besinnliches Weihnachtsfest und Alles Gute im Neuen Jahr. 

 
Für die Gemeinde Steinhorst, Klaus Hinrich Singer

Sonntag, 23. Dezember 2018

Weihnachtsgruß vom Bürgermeister Klaus-Hinrich Singer

Fotos Hans-Hartmuth Müller

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Steinhorst,


das Jahr 2018 neigt sich dem Ende und so wird es Zeit, seine Gedanken etwas schweifen zu lassen: Wir leben in Deutschland im Moment in einer zwiespältigen Situation. Einerseits geht es objektiv vielen Menschen besser als je zuvor, andererseits sieht man Probleme am Horizont aufziehen, die das Leben in der bisherigen Form in Frage stellen. So kann man nach den letzten beiden Jahren wohl nicht mehr bestreiten, dass sich unser Klima verändert. Wir hatten im Jahr 2017 50 % mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel (nämlich 1050 mm statt 700), im Jahr 2018 dagegen über Monate hinweg gar keinen nennenswerten Regen. Deutschland wird seine mit der Weltgemeinschaft vereinbarten Klimaziele nicht erreichen. Keine der etablierten Parteien hat aus Angst vor dem Wähler momentan die Kraft, unpopuläre Ziele zu verfolgen, beispielsweise die Besteuerung von Flugbenzin, obwohl jeder zugibt, dass Flüge für 19,90 € quer durch Europa Unsinn sind. Die gleiche Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit offenbart der Verbraucher bei den Themen Textilien (60 neue Stücke pro Kopf und Jahr) und Billiglebensmitteln.
Bedenken bekommen kann man aber auch, wenn man die politische Entwicklung um uns herum betrachtet: Die Briten haben sich von Populisten mit falschen Behauptungen zum Brexit drängen lassen und sind nun unfähig, die Bedingungen festzulegen. Die Italiener haben eine Regierung gewählt, die auf die EU pfeift und damit das ganze europäische Finanzsystem gefährdet. Die USA haben gleich einen Proleten an die Spitze ihres Staates gewählt. Auch andere Länder wollen für sich nur die Vorteile der EU in Anspruch nehmen, die Pflichten möglichst nicht. Dabei bringt ein Scheitern der EU unlösbare Probleme mit sich, die großen Probleme lassen sich definitiv auf nationaler Ebene nicht mehr lösen.
Bedenklich erscheint mir, dass Entscheidungen immer öfter aufgrund von Stimmungen getroffen werden, der Einfluss von Fakten scheint zu sinken. So passt die Ansiedlung des Wolfes nicht mit Weidetierhaltung zusammen, breite Gesellschaftsschichten wollen aber beides. Beim Thema Diesel kippen wir gerade das Kind mit dem Bade aus, obwohl ein Diesel mit AdBlue System sauberer ist als jeder Benziner und auch weniger CO² austößt. Der Rückgang der Insektenpopulation wird beklagt, selbst haben wir aber das Idealbild eines perfekten Gartens, der der einheimischen Tierwelt keine Rückzugsmöglichkeiten mehr bietet, das Verständnis für Zusammenhänge in der Natur schwindet.

Keinesfalls möchte ich Ihnen aber nur negative Aspekte in die Weihnachtstage mitgeben, es gibt auch sehr viele positive.
Die Staatsverschuldung steigt nominal nicht weiter, real sinkt sie sogar. Die Arbeitslosigkeit ist auf historischem Tiefststand, im Vergleich zu unseren Nachbarn haben wir stabile politische Verhältnisse.
Der Landkreis investiert verstärkt in Straßen, Schulen und schnelles Internet via Glasfaser. Die Samtgemeinde baut in Hankensbüttel einen neuen Kindergarten und in Steinhorst eine Krippe.
Wir als Gemeinde haben in diesem Jahr unter anderem den Brauelweg umgestaltet, viele Schäden an Straßen und Bürgersteigen beseitigt und die Straßenbeleuchtung weiter verbessert. Wir haben ein Projekt zum Hochwasserschutz in Steinhorst initiert, die Ergebnisse und Vorschläge des Ingenieurbüros werden uns auch in diesem Jahr beschäftigen. Anträge auf Förderung für die barrierefreie Umgestaltung von Bushaltestellen und der Nebenanlagen der Ortsdurchfahrt Räderloh wurden gestellt, ebenso für den Albert-Lahmann-Weg und den Bereich zwischen Schmiedeberg und Kindergarten inclusive Anbau an das Tagungshaus. Weitere Anträge für die Folgejahre z.B. für den Bau eines Parkplatzes auf dem Grundstück nördlich der Volksbank und für verkehrsberuhigende Maßnahmen in der Metzinger Straße im Zuge der geplanten Sanierung durch den Landkreis sind in Arbeit.
Viele freiwillige Helfer und Spender haben es ermöglicht, das Freibad nahezu fertigzustellen. Ein Dorfbus wurde angeschafft (nur möglich durch Privatinitiative), ebenso eine Geschwindigkeitsmesstafel.
Wir werden auch weiterhin versuchen, den Anliegen unserer Bürger so schnell und unkompliziert wie möglich hier vor Ort zu entsprechen.
Durch das Engagement ganz vieler ehrenamtlich tätiger Menschen wird unser Miteinander im Dorf erst richtig lebenswert. Die Arbeit in den Vereinen und Initiativen hält die Gemeinschaft zusammen. Bringen Sie sich ein, üben Sie aber auch gerne Kritik, vorzugsweise aber direkt und konstruktiv.
Vielen Dank an alle, die sich für die Gemeinschaft engagieren!
Die Gemeinde Steinhorst wünscht Ihnen und Ihren Familien Frohe Weihnachten und ein erfolgreiches Jahr 2019 mit viel Gesundheit.

Klaus-Hinrich Singer