Freitag, 7. August 2020

Das Kucksmoor Teil 2


Fotos Georg Pagel
Auch hier fernab hat sich vor zig Jahren eine Waschmaschine 
und alte Stacheldrahtrollen verirrt . 
Den Torf , den es hier gibt , kann man gut erkennen .



 Fotos  und Text : Georg Pagel

Der 3. Teil am Montag

Herbert Tietje gewann den Hasselmann sen.- Pokal

Foto Hans-Hartmuth Müller
Die Senioren der Schützengesellschaft Steinhorst haben
nach langer Pause, den Schießbetrieb wieder aufgenommen.

Am vergangenden Mittwoch wurde der
Hasselmann sen. - Pokal
ausgeschossen.

Das beste Auge und die ruhigste Hand hatte

Herbert Tietje 
mit 76,9 Teiler

H. Tietje durfte sich über den Pokal und 
eine Flasche Rotwein freuen.

Gewertet wurden die beiden besten Schüsse
 von zwei zehner Serien. 

 Der 2. Platz
ging an
Engelbert Lutz
mit 78,8 Teiler

3. Platz
Wilhelm Hasselmann
mit 88,9 Teiler

Am 26. August werden die Senioren ihr
Sommerfest am Schützenhaus veranstalten. 


Georg Pagel on Tour: Kucksmoor Teil 1

Fotos Georg Pagel
Heute war ich wieder im Kucksmoor unterwegs und habe mal die Moorlandschaft etwa 150 meter südlich  des verlängerten Osterhopweges , auch Moorweg genannt und westlich des vor einigen Tagen entdeckten Kucksmoorsees besichtigt .
Zuerst entdeckte ich die ehemaligen Moorabbaukuhlen . Meine Mutter , Jahrgang 1930 , erzählte mir dazu , daß hier , südlich des Moorweges bis 1948 Torf als Heizmaterial gestochen wurde und sie selbst als Kind und Jugendliche mitgeholfen hatte . Vor etwa gut 40 Jahren war es noch viel deutlicher zu sehen , weil ich mit meinem Vater oft dort wegen Jagdangelegenheiten war . Es waren sogar noch etwa Schuhkarton große Torfblöcke am Rand der Torfkuhle zum Trocknen gestapelt und nie mehr weggeholt worden . Pflanzen wuchsen bereits auf den damals vielleicht gerade mal 30 Jahre altem ca. 1 m hohen Torfballenstapel . 
 
Nun ist vier Jahrzehnte später nichts mehr davon zu sehen , aber die Eingriffe von Menschenhand ist anhand der geraden gut 1 m tiefen ehemaligen teichartig angelegten Moorkuhlen und den 2-3 m breiten belassenen Dämmen dazwischen zur Trocknung und Abfuhr der Ballen  immer noch gut erkennbar. Jedoch gilt auch hier , daß die Natur seit Beginn der 50er Jahren hier wieder freie Hand hat und weitgehend in Ruhe gelassen wird , was auf den Bildern erkennbar ist . 

Bericht und Fotos: Georg Pagel 

Teil 2 Heute Mittag
 

Donnerstag, 6. August 2020

Sensation nach Auswertung der Hölzer bei der Ausgrabung

Foto Hans-Hartmuth Müller

Eine Sensation ist die Auswertung
bei der Ausgrabung am ehemaligen Gasthof Heine.

Dr. Ingo Eichfeld, von der Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn,
  gab am Mittwoch bekannt:
 
 Die Dendrodaten aus Berlin sind da. 
Die Hölzer für den Lohkasten wurden um
  
1170 
 
geschlagen.
 
Ausführlicher Bericht unter:
 
 
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 Bisher galt das Jahr 1244 als ältestes nachweisliche
Jahrzahl zum Bestehen von Steinhorst.
1244 wurde Steinhorst das erstemal in
den Archiven erwähnt.
Vermutlich wurde Steinhorst im 9./10. Jahrhundert
erbaut und die St. Georgskirche um 1235.

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Die Ausgrabungen werden an anderer Stelle
auf dem Grundstück, nach Absprache mit
 der Abrißfirma,  weitergehen.




Lesesommer - Satire und Poesie der Spitzenklasse am 8. August

Foto Hans-Hartmuth Müller



Mittwoch, 5. August 2020

B4 Kreuzung Gr.Kain wieder freigegeben in Richtung Hankensbüttel und Sprakensehl



B 4: Vollsperrung von Kreuzung „Großer Kain“ bis Groß Oesingen

Dritter Abschnitt der Fahrbahnerneuerung beginnt am Mittwoch, 5. August


Im Zuge der aktuellen Bauarbeiten auf der Bundesstraße 4 zwischen Groß Oesingen (Landkreis Gifhorn) und der Kreisgrenze nach Uelzen beginnt am Mittwoch, 5. August, im Laufe des Vormittags der dritte und letzte Abschnitt der Fahrbahnerneuerung.

 Hierauf wies die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr am Freitag in Wolfenbüttel hin.
Damit erfolgt nach Angaben der Landesbehörde eine Vollsperrung zwischen Kreuzung „Großer Kain“ und Groß Oesingen.

 Die Kreuzung selbst ist dann wieder freigegeben.

Der Verkehr in Richtung Norden wird über Wesendorf (L 284), Oerrel (K 7), Hankensbüttel und Repke (B 244) zur Kreuzung Großer Kain geleitet. Der Verkehr in Richtung Süden wird ab Großer Kain über die L 282 (Steinhorst) und die K 1 nach Groß Oesingen geführt. Die Arbeiten in diesem Abschnitt sollen rund zwei Wochen andauern.
Witterungsbedingte Verzögerungen sind möglich. Die Landesbehörde bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anwohner weiterhin um Verständnis.

Quelle: Niedersächsische Landesbehörde für Strassenbau

Mitteralterliche Gerberei auf dem ehemaligen Gelände des Gasthof Heine entdeckt 2. Teil

Foto: Hans-Hartmuth Müller
2. Teil
Mittelalterliche Gerberei in Steinhorst entdeckt:
Archäologischer Befund stammt aus dem 12. oder 13. Jahrhundert!

Je nachdem, von welchem Tier die Haut stammte, dauerte die Gerbung bis zu 1,5 Jahre. In jedem Fall waren zur Durchführung der Lohgerberei große Wassermengen notwendig, da das Wasser zusammen mit der Lohe immer wieder ersetzt werden musste. Entsprechende Einrichtungen lagen daher wie in Steinhorst stets in Gewässernähe. Da die Häute einen mehrstufigen Gerbprozess durchlaufen mussten, rechnen die Archäologen mit dem Vorhandensein weiterer Befunde. „Verdächtig ist, dass wir in dem Lohkasten und in anderen Befunden immer wieder Schmiedeschlacken gefunden haben. Offenbar wurde hier also auch geschmiedet, so dass an dieser Stelle ein Handwerkerareal gelegen haben könnte“, vermutet Eichfeld. 
Lederreste - Foto: Kreis- und Stadtarchäologie GF
 
Wie alt ist die Gerberwerkstatt nun genau? Aufgrund der geborgenen Keramik datieren die Archäologen den Befund in das 12. oder 13. Jahrhundert. Für eine genauere zeitliche Einordnung wurden Holzproben zur Dendrodatierung an das Deutsche Archäologische Institut nach Berlin übersandt.

Der „Lederer“ aus dem Ständebuch des Jost Amman von 1568. Bevor die Häute in die Gerberlohe gelegt wurden, mussten Fleisch- und Fettreste sowie Haare abgeschabt werden. Im Hintergrund steht ein Gehilfe in einem Lohkasten (Deutsche Fotothek).

 „Wenn genügend Jahrringe vorhanden sind, haben wir bald eine jahrgenaue Datierung,“ berichtet Eichfeld. „Die Chancen stehen gut, dass wir damit vor der urkundlichen Ersterwähnung von Steinhorst für das Jahr 1244 landen.“ Doch ob vor oder nach 1244: Im Zuge der Bauarbeiten für den Supermarkt in Steinhorst sind noch weitere archäologische Überraschungen zu erwarten.
Archäologen bei der Arbeit - Foto: Kreis- und Stadtarchäologie

 Bericht - Kreis- und Stadtarchäologie GF


Dienstag, 4. August 2020

Am ehemaligen Gasthof Heine: Mittelalterliche Gerberei in Steinhorst entdeckt

Foto Anton Kusmin
Mittelalterliche Gerberei in Steinhorst entdeckt:
Archäologischer Befund stammt aus dem 12. oder 13. Jahrhundert!

Bei den Untersuchungen auf dem Areal des zukünftigen EDEKA-Marktes in Steinhorst machten die Mitglieder der Archäologischen Arbeitsgemeinschaft Gifhorn eine bemerkenswerte Entdeckung: Kurz vor dem vorläufigen Abschluss der Grabungen kamen die Überreste einer mittelalterlichen Gerberei zum Vorschein. Die Archäologen haben einen rund 1,30 x 1,0 m großen Holzkasten gefunden, dessen Hölzer aufgrund feuchter Bedingungen weitgehend erhalten geblieben sind.
Foto Hans-Hartmuth Müller
Foto: Kreis- und Stadtarchäologie - Der Lohkasten
In der Verfüllung lagen neben Keramikscherben, Holzstückchen und Eicheln auch Lederreste und Tierknochen. „Bei der Holzkonstruktion handelt es sich wahrscheinlich um einen Lohkasten“, verrät Kreis- und Stadtarchäologe Dr. Ingo Eichfeld. „Solche Kästen wurden benötigt, um die rohen Tierhäute in haltbares Leder umzuwandeln.“ Bei der im Mittelalter üblichen Loh- oder Rotgerberei wurden die Häute mit der sogenannten Gerberlohe in Wasser eingelegt. Als Gerbmittel verwendete man gemahlene Eichenrinden oder Eicheln. Im Lohkasten lag auch ein aus Wurzelholz gefertigter Schlägel, in dessen Durchbohrung noch der Rest eines abgebrochenen Griffs steckt. Eichfeld zufolge dürfte das Werkzeug zum Glätten des Leders genutzt worden sein.
 
Foto: Kreis- und Stadtarchäologie


 
Eine von zahlreichen Keramikscherben
aus der Verfüllung.







Die Loh- oder Rotgerberei war ein Handwerkszweig, der in der Regel von Spezialisten ausgeübt wurde. „Die Gerberei war allerdings kein besonders angesehenes Gewerbe, da es erhebliche Geruchsbelästigungen mit sich brachte und zu einer extremen Gewässerverschmutzung führte.
Außerdem konnte man sich schnell mit gefährlichen Krankheiten infizieren, zum Beispiel mit Milzbrand“, erklärt Heinz Gabriel, der ehrenamtliche Archäologe des Landkreises. Tatsächlich verströmen die geborgenen Funde auch heute noch einen unangenehmen Geruch. Nach mehreren Jahrhunderten im Boden sind die Krankheitserreger aber nicht mehr vorhanden.

Foto: Hans-Hartmuth Müller

Bericht: Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn

Den 2. Teil gibt es am Mittwoch

Wer kann beim Kartoffelroden helfen ?

Foto Hans-Hartmuth Müller

Suche vertretungsweise Verlesepersonal
 beim Kartoffelnroden
 in den Monaten August bis Oktober. 

Bei Interesse bitte unter der
 01704904363 melden. 

Heiko Drögemüller

Montag, 3. August 2020

Schützen-Senioren beginnen den Schießbetrieb am 5. August

Foto Hans-Hartmuth Müller

Die Senioren der Schützengesellschaft Steinhorst
beginnen ihren  Schießbetrieb wieder am Mittwoch 
den, 5. August 2020 um 18.00Uhr.

Es wird der Hasselmann sen. Pokal ausgeschossen.

Jeder Schütze benötigt ein Nasen -und Mundschutz.

Weitere Hygiene-Richtlinien und Maßnahmen
sind im Schützenhaus zu erfahren! 

 

Lesesommer - Lesung mit Hermann Wiedenroth am 5. August

Foto Hans-Hartmuth Müller


Georg Pagel on Tour : Bargfelder Weg und Postmmor

Fotos Georg Pagel
Heute war ich mal im abknickenden Bargfelder Weg, 
bin dem asphaltierten Weg gefolgt, ( Foto, Wiese Otto Schmidt)
 und eins vom dortigen Schaukasten, wo beschrieben wird, 
wie man vor 25 Jahren die Landschaft verändern wollte .

Ob das, wie es jetzt ist, gut ist , oder nicht, bleibt dahingestellt.
Zig Hektar ungenutztes Ödland , ehemalige genutzte Wiesen,
 wo nirgends mehr Nutzvieh zu sehen ist, nur noch vereinzelt
 alte hölzerne Weidezaunpfähle zeugen von der einstigen Nutzung.

 Die nächsten beiden Bilder von Hasselmanns Wiesen, wo das 
letzte Stück Asphalt rechtwinklig Richtung Osten,
 Hof Wiechmann abknickt. Ab hier zeigen sich immer größere 
ehemalige Wiesen, man kann teilweise Kilometer weit sehe.


Die letzten Fotos wurden abwechselnd Richtung Räderloh,
  Richtung Steinhorst, und  Richtung Wiechmann, 
Räderloher Straße aufgenommen.  






Bericht und Bilder: Georg Pagel
 - - -
Vielen Dank für Deine Mühe!

Freitag, 31. Juli 2020

Schulbankgeschichten am Schulmuseum

Fotos Arne Homann
Am Mittwochabend  gab es "Schulbankgeschichten" berühmter
 Autoren im Schulmuseum! Bei schönem Wetter las Stephan Schäfer
 aus Köln in der ersten Abendveranstaltung des 2020er 
Lesesommer. Die Bühne im Hof bewährte sich abermals und das
 kleine aber hoch motivierte Publikum hatte sich mit warmen
 Decken und viel guter Laune gerüstet. So blieb die schöne 
Abendstimmung bei hygienisch einwandfrei abgepackten leckeren
 Snacks und Getränken bis zuletzt dem Thema angemessen sehr gut .


Bericht und Fotos: Arne Homann
Leiter des Schulmuseums
 

Ausstellung in Celle mit Gisela Wäterling



Gartensommer im Quittenhaus am 3. - 7. August


Gartensommer im Quittenhaus

Ein Kurzurlaub für Körper, Geist und Seele.
 
Reiseziel: Quittenhaus in Lüsche.
Montag, 03.08.2020 bis Freitag, 07.08.2020,
täglich von 14.00 bis 16.30 Uhr

Eine Woche lang gibt es nachmittags ein Urlaubsprogramm im Grünen. Genießen Sie Qigong, Achtsamkeitsübungen, Meditationen, Waldbaden, wunderbar erzählte Märchen, einen vielfältigen Garten, Kräuter und andere schöne Dinge in einer kleinen Gruppe. Ein Naturgenuss für Erholung und Entschleunigung.
Am Montag steht die Traditionelle Chinesische Medizin im Fokus, dabei besonders Qigong, Kräuter und entspannende Selbstmassagen.
Der Dienstag gehört der Achtsamkeit. Wir üben Achtsamkeit und Meditationen in Ruhe und Bewegung.
Am Mittwoch geht die Gelehrte spazieren und genießt den Duft der Blumen. So heißt eine der Qigongübungen, die wunderbar im Garten geübt werden können.

Der Donnerstag wird märchenhaft! Passend zur Jahreszeit und Umgebung hören wir gekonnt erzählte Märchen und schauen, ob sich etwas davon in unserem Leben finden lässt.
Und der Freitag ist Badetag! Der Waldspaziergang wird zum „Waldbaden“ und mit den Füßen lässt sich die Frische eines Heidebaches erspüren. 



 
Seien Sie dabei und genießen Sie!
Anmeldung über:


Kosten: Komplettprogramm 125,00 €

Einzeltermine auf Nachfrage:35,00 €






Steinhorster Str. 12, 29367 Steinhorst,
05148-910884
, info@tietge-coaching.de,


Donnerstag, 30. Juli 2020

Georg Pagel on Tour: Das Kainbachtal Teil 2

Fotos Georg Pagel
 Auf den nächsten Bildern kann man noch den Rest des Fischteichs von 
Bäcker Meyer , die dort fast harzähnliche Topografie der 
hügeligen Landschaft.
 

Der noch weitgehend  gut erhaltene Teich von Herbert Tietje ist noch
 gut  zu erkennen , der  befindet wo der Kainbach in die
 Lachte zusammen fließt . 



Fotos und Bericht. Georg Pagel 

Vielen Dank!!!

Schützengesellschaft Steinhorst nimmt den Schießbetrieb wieder auf


Georg Pagel on Tour: Das Kainbachtal

Fotos Georg Pagel
             Heute habe ich mal das untere Kainbachtal im Reinhorn erkundet:

 Es haben Restaurierungsarbeiten am unteren Kainbachtal am Ende das verlängerten Reinhornweges , am sogenannten Transformator, begonnen. Erst dachte ich: Um Gottes Willen bitte nicht wieder so eine unnötige  Brechstangenaktion , wie vor 25 Jahren das Einebnen von Teichen und LKW  Weise Kies in die Lachte schütten .



Nein , diesmal muss ich sagen : Die Ausführung der Arbeiten und dessen  bisher sichtbares Ergebnis, ist echt gelungen und auch ein optischer  Gewinn.
Gebirgsbach ähnlich schlängelt das Quellwasser saubere  Kainbachwasser sich über schön angelegte Kiesbetten und um Biegungen und Kurven . 




 Bericht und Fotos: Georg Pagel

2. Teil gegen Mittag