Geschichte

- 9./10. Jahrhundert - vermutlich Gründung des Dorfes Steinhorst

- 1235  Wehrkirche  (St.Georgskirche) wahrscheinlich erbaut

- 1244  Erste Erwähnung

- 1381  Holzgericht Auswirkungen einer willkürlichen Grenzziehung
             zwischen Steinhorst und Eldingen

 - 1489  nach Schatz-oder Grundsteuerliste in Steinhorst : 6 Vollhöfe,
             7 Viertelhöfe, 6 Achtelhöfe

 - 1668  Schweinekrieg

 - 1737  alte Schule (jetzt Marktstraße11) wird neben der Kirche gebaut

 - 1770  Schule in Räderloh

 - 1777  in Steinhorst 38 Feuerstellen, in Räderloh 5 Vollhöfe und 1 Halbhof,
              in Lüsche 5 und in Auermühle 1 Feuerstelle

 - 1799  Bildung des Amtes Isenhagen aus Gografschaft Hankensbüttel
             und Vogtei Steinhorst

 - 1840  Steinhorst weist 34 Hausstellen auf

 - 1850  1.Schützenkönig der Schützengesellschaft Steinhorst :
              Heinrich Buhr, Haus Nr.4

 - 1850  Ziegelei Steinhorst bis 1923

 - 1863  Bau der Chaussee Celle - Wittingen - Salzwedel

 - 1892  Land- u. forstwirtschaftlicher Verein Steinhorst und Umgebung
              wird gegründet

 - 1894  am 11.09. wurde Erich Weniger in Steinhorst , als Sohn des
             Pastors Weniger geboren, hatte als Berühmter Wissenschaftler,
             Pädagoge eine Professur an der Uni Göttingen

 - 1895  Freiw. Feuerwehr Steinhorst wird gegründet

 - 1904  Eisenbahnstrecke der OHE Celle-Steinhorst-Wittingen
              wurde in Betrieb genommen

 - 1906  Kriegerverein gegründet

 - 1909  Senator Fritz Beindorff errichtet den Gutsbetrieb in Auermühle

 - 1910  Wassermühle stillgelegt, dafür kleines E-Werk in Betrieb genommen

 - 1905- das heutige " Haus der Gemeinde " als Lehrstelle für zionistische
   1910   Landwirte wurde errichtet, Architekt war Heinrich Tessenow

 - 1919  Männergesangverein in Steinhorst gegründet

 - 1920  Spielmannzug der Freiw. Feuerwehr gegründet

 - 1924  Reit- und Fahrverein Steinhorst ( (bis 1958)

 - 1925 Einwohnerzahl : 567 Steinhorst, 111 Räderloh, 194 Lüsche mit
            Auermühle  

 - 1925  Gründung des Schützenvereins Lüsche/Räderloh e.V.

 - 1925  Deckstation des Celler Landgestüt eingerichtet

 - 1926  im Mai erwarb der Norddeutsche Fußball-Verband (NFB)  das heutige
             "Haus der Gemeinde" und das Haus im Reinhorn ( heute Reinhornweg 1)
             baute beide um.

 - 1927 beide Heime vom NFB werden eingeweiht

 - 1929  1.Kegelverein gegründet

 - 1930  erste Badeanstalt des Norddeutschen Sportbundes, (später Hamburger
             Fußballverband), an der Lachte eingeweiht

 - 1930  erste Ölförderung in Steinhorst um 1930

 - 1932  Gründung des Sportvereins Steinhorst

 - 1933 Einwohnerzahl : 585 Steinhorst, 96 Räderloh, 171 Lüsche m. Auerm.

 - 1939 Einwohnerzahl : 580 Steinhorst, 105 Räderloh, 140 Lüsche m. Auerm.
            Wolfsburg hatte zu dieser Zeit 848 Einwohner

 - 1943  am 24.04. verstab in Berlin Generaloberst Freiherr von Hammerstein
             Equord, Chef der Heeresleitung, Staatsbegräbnis in Steinhorst

 - 1944- das Sportheim des NFB, diente  werdenden Müttern aus besonders
    1948  bombengefährdeten Gebieten zum Aufenthalt .
              Danach bot es zunächst Vertriebene als erste Zuflucht, später wurde sie
              als Polizeischule umfunktioniert

 - 1946  Bau von Baracken an der Lachte , jetzt Park an der Feuerwehr

 - 1948  am 21.03. verstarb der 4. DFB Präsident   Felix Linnemann in Steinhorst
              und hat seither  seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof in Steinhorst

 - 1949  Gemischter Chor Steinhorst wird gegründet

 - 1950  Landfrauenverein Steinhorst gegründet

 - 1952  im April Verkauf des Sportheimes des NFB an den
              Hamburger Fußball-Verband (HFV) . Das Heim wurde weiter ausgebaut,
              es stehen jetzt 82 Betten zur Verfügung

 - 1953  neues Schulhaus wird bezogen

 - 1954  Schulneubau Lüsche

 - 1954  neue Badeanstalt des Hamburger Fußballverbandes an der Lachte

 - 1956  Gründung der Landjugendgruppe Steinhorst

 - 1957  Gemeinde erwirbt altes Forsthaus an der Marktstrasse

 - 1958  am 4.09. ziehen Steinhorster Lehrkräfte in neu gerichtetes
             Lehrerhaus ein

 - 1959  Neubau Försterei am Jafel - Umzug der Gemeindeverwaltung vom
             alten Schulhaus in alte Försterei

 - 1959  Molkerei am 1.11. geschlossen, Bauern liefern Milch nach Gr. Oesingen,
             später nach Hankensbüttel

 - 1963  am 1.05. weiht Bürgermeister Rehbock Gedenkstein im Park an der
             Marktstrasse ein

 - 1964  neues Feuerwehrhaus Dammstraße der Feuerwehr übergeben

 - 1965  Schule Räderloh aufgelöst, Jahrgänge 1-4 nach Lüsche

 - 1967  am 15.08. wird Grundschule Lüsche aufgelöst, alle Schulkinder
             nach Steinhorst

 - 1967  in Räderloh wird Brennereigenossenschaft gegründet

 - 1968  Deckstation des Landgestüts Celle wird aufgelöst

 - 1968  Schule Räderloh wird zum Wohnhaus für den Brennmeister umgebaut

 - 1970   " Deutsche Saatveredelung " am Bahnhof wird in Betrieb genommen

 - 1970  altes Forsthaus in Lüsche wird Ferienheim der Waldorf-Schule

 - 1970  am 19.06. wird Turnhalle in Steinhorst der Bestimmung übergeben

 - 1972  Aufgrund der Verwaltungs-und Gebietsreform verlieren am 1.01. die
             Gemeinden Räderloh und Lüsche ihre Selbstständigkeit und werden
             in Gemeinde Steinhorst eingegliedert

 - 1972  am 13.11. rast der Orkan " Quimburga " mit Windstärke 12
             durch die Gemeinde Steinhorst und richtet große Schäden an

 - 1973  am 2.09. wird neuer Sportplatz im Brauel eingeweiht und nach
             Felix Linnemann benannt. dem vierten Vorsitzenden des DFB

 - 1973  Heim des Hamburger Sportverbandes wird von der Gemeinde erworben
              und wird als " Haus der Gemeinde " genutzt

 - 1973  neue Friedhofskapelle wird eingeweiht

 - 1973- Überführung der Schuljahresgänge 5-6 an die Orientierungsstufe.
   1975   der Jahrgänge 7-9 an die Hauptschule Hankensbüttel

 - 1974  Die Gemeinde Steinhorst mit den Dörfern Steinhorst, Räderloh, Lüsche
             und Auermühle wird Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde
             Hankensbüttel

 - 1974  Bahnhof Steinhorst wird Endstation der Züge aus Richtung Celle,
             Personenverkehr nach Wittingen nur noch mit Bussen. Güterverkehr
             bleibt

 - 1974  Standesamt Steinhorst wird aufgelöst am 25.06., Zuständigkeiten an
             Standesamt Hankensbüttel

 - 1974  der "Spielkreis Steinhorst" wird am 1.10. gegründet

 - 1975  Gemeindebüro zieht vom alten Forsthaus in das Haus der Gemeinde

 - 1975  am 24.06. wird der Personenverkehr Celle-Steinhorst eingestellt,
              Personennverkehr nur mit Bussen . Bahnstrecke Celle-Wittingen nur
              Güterverkehr

 - 1976  am 1.02. wird die Vorklasse an der Grundschule Steinhorst  eingerichtet

 - 1985  am 25.10. wird Gedenktafel am Pfarrhaus für Prof. Dr. Erich Weniger
              enthült

 - 1986  Beginn der Planung Dorferneuerung Steinhorst

 - 1987  " Verein der Freunde und Förderer des Erich Weniger Hauses e.V."
              wird gegründet

 - 1988  am 29.10. Gründung des eingetragenen Vereins " Schützengesellschaft
              von 1850"

 - 2015  Gasthof Heine wird für immer geschlossen
            


Quellenangabe : Dr. Werner Siebarth 1953 Hamburg " Steinhorst " .
                          Steinhorst Geschichte(n) eines Dorfes 1989