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Montag, 10. August 2020

Georg Pagel on Tour: Letzter Teil vom Kucksmoor

Fotos Georg Pagel
Hier ist sogar der streng geschützte Morgentau heimisch , und auch mehrfach sichtbar , siehe Foto , wie auch die für Moorlandschaft typische Glockenenheide , welche sich von der sonst hier üblichen Besenheide unterscheidet . Diese Landschaft geht weiter westlich allmählich in die schon letztens erwähnten - Breiten Föhr- Wiesen über , welche sich ca 1km südlich des Reinhorn befinden und dann über den Bahndamm in den Jafel weitergehen , wo der Kucksmoorgraben schießlich in den Jafelbach mündet .
 
Nun wurde letztens bekannt , daß hier wohl für mehrere Millionen Euro exakt dieses gesamte Kucksmooremsemble mit aufendigen landschaftsbaulichen Maßnahmen - renaturiert- werden soll .

WOZU ? MAN SOLLTE DIESE OFFENSICHTLICH SEHR INTAKTE LANDSCHAFT genau so !! LASSEN , WIE SIE IST !
Wer hier einen Spaten reinsticht , baggert , umwälzt oder was auch immer , dem ist nicht mehr zu helfen .
FINGER WEG DAVON ! 

 Text und Fotos Georg Pagel

ICH FREUE MICH  ALLEN BÜRGERN DER GEMEINDE STEINHORST DIE SCHÖNEN UND UNBEKANNTEN UND AUCH SCHÜTZENSWERTEN ECKEN UNSERER LANDSCHAFT NÄHER GEBRACHT ZU HABEN . 
ES HAT MIR FREUDE GEMACHT , DAS ALLES ZU ENTDECKEN UND AUCH HIER ZU PRÄSENTIEREN , DAMIT JEDER  DEN ES INTERESSIERT AUCH WAS DAVON HAT . 

Mit freundlichem Gruß 
 Georg Pagel
- - - - - 

Vielen Dank an Georg für seine interessanten Ausführungen
aus der Gemarkung Steinhorst.
Kaum ein Steinhorster kennt das Kucksmoor!

Das Kucksmoor 3.Teil

Fotos Georg Pagel
Nochmals 100 Meter weiter westwärts der alten Moorkuhlen stehen immer noch die Reste einer im Fachwerkstil gebauten Baracke , die als Gerätelager und Regenunterstand / Pausenraum für die Torfstecher diente . War in den 70er und 80er Jahren noch völlig intakt und wurde da noch von Forst und Waldarbeitern genutzt . Leere Motorsägenölkanister und die Reste mehrerer IKs von 1983 sind stumme Zeugen davon . 
 
Die im Kucksmoortal liegende Wiese wirkt noch sehr ordentlich und ist vom Boden her hier unüblich fest und ist komplett sandig . Die Wiese reicht bis an den Kucksmoorgraben mit ihrem festen , gut tragfähigem Sandboden heran , um 300 meter weiter westwärts wieder in eine typische und sehr erhaltenswerte Moorlanschaft übergeht . Die werden ggf sogar einige Steinhorster von früheren Spaziergängen und Radtouren kennen , weil diese einmalige Landschaft vom Kucksmoorweg aus eine mittlerweile abgeschrankte Wegeverbindung in südliche Richtung zu dem OHE Bahndamm durchteilt ist . 


 Text und Fotos Georg Pagel
 
 Den letzten Teil vom Kucksmoor gibt es heute Mittag!

Freitag, 7. August 2020

Das Kucksmoor Teil 2


Fotos Georg Pagel
Auch hier fernab hat sich vor zig Jahren eine Waschmaschine 
und alte Stacheldrahtrollen verirrt . 
Den Torf , den es hier gibt , kann man gut erkennen .



 Fotos  und Text : Georg Pagel

Der 3. Teil am Montag

Georg Pagel on Tour: Kucksmoor Teil 1

Fotos Georg Pagel
Heute war ich wieder im Kucksmoor unterwegs und habe mal die Moorlandschaft etwa 150 meter südlich  des verlängerten Osterhopweges , auch Moorweg genannt und westlich des vor einigen Tagen entdeckten Kucksmoorsees besichtigt .
Zuerst entdeckte ich die ehemaligen Moorabbaukuhlen . Meine Mutter , Jahrgang 1930 , erzählte mir dazu , daß hier , südlich des Moorweges bis 1948 Torf als Heizmaterial gestochen wurde und sie selbst als Kind und Jugendliche mitgeholfen hatte . Vor etwa gut 40 Jahren war es noch viel deutlicher zu sehen , weil ich mit meinem Vater oft dort wegen Jagdangelegenheiten war . Es waren sogar noch etwa Schuhkarton große Torfblöcke am Rand der Torfkuhle zum Trocknen gestapelt und nie mehr weggeholt worden . Pflanzen wuchsen bereits auf den damals vielleicht gerade mal 30 Jahre altem ca. 1 m hohen Torfballenstapel . 
 
Nun ist vier Jahrzehnte später nichts mehr davon zu sehen , aber die Eingriffe von Menschenhand ist anhand der geraden gut 1 m tiefen ehemaligen teichartig angelegten Moorkuhlen und den 2-3 m breiten belassenen Dämmen dazwischen zur Trocknung und Abfuhr der Ballen  immer noch gut erkennbar. Jedoch gilt auch hier , daß die Natur seit Beginn der 50er Jahren hier wieder freie Hand hat und weitgehend in Ruhe gelassen wird , was auf den Bildern erkennbar ist . 

Bericht und Fotos: Georg Pagel 

Teil 2 Heute Mittag